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Die mallorquinische Küche - leicht und bodenständig deftig
Folgen Sie auf Ihren Streifzügen den Schildern "Cal", sie werden es nicht bereuen und wenn sie den richtigen Weg eingeschlagen haben, finden Sie sich in einem urigen Gasthof wieder, wo die freundlichen Wirtsleute Ihnen das Gefühl geben, gerade nur auf Sie gewartet zu haben und das beste, was Küche und Keller hergeben, auftischen. Beliebt bei den Mallorquinern sind deftige Eintöpfe Sopas', gerne mit Lamm und Geflügel, Hülsenfrüchten und jeder Tourist kennt wohl den berühmtesten davon "Sopas Mallorquinas". Eintöpfe werden traditionell auch heute noch in der Greixonera, dem Tontopf, gekocht. Eine solche Greixonera bekommt man auf jedem Markt und sie ist ein wirklich nützliches Urlaubsmitbringsel. Das schöne an Mallorca ist - an jedem Wochentag ist immer irgendwo Markttag. Hier findet man frisches, am morgen geerntetes Gemüse, herrlich duftende Orangen und Zitronen, Oliven und Olivenöl, lebendiges und geschlachtetes Federvieh und vieles mehr. Die regionalen Markttage und Zeiten erfahren Sie in jedem Hotel oder bei Ihrem Reiseveranstaltet. Im Sommer sind leichte Gerichte mit frischem Gemüse gefragt wie z. B. das Trempó, ein Salat aus weißen Zwiebeln oder Gemüsezwiebeln, aromatischen Tomaten, Paprika und evtl. mit gebratenen Kalamares. Herbstliche Inselspezialitäten Auch wenn die beliebtesten Zeiten für einen Inselbesuch der Frühling zur Zeit der Mandelblüte und der Sommer mit ungetrübten Sonnenfreuden ist - die interessanteste Jahreszeit kulinarisch gesehen ist der Herbst. Warum? Ganz einfach: erstens ist im Herbst Jagdsaison und zweitens findet traditionell das große Schweineschlachten, die Mantanza' statt. Auch wenn heute bei weitem nicht mehr so viele Schweine gemästet werden wie noch vor 40 oder 50 Jahren, die Bauern und auch immer mehr Privatleute sind der alten Tradition treu geblieben oder lassen sie wieder aufleben. Gäste sind bei den Schlachtfesten immer gern gesehen und wer deftiges Essen und rustikale Atmosphäre schätzt, sollte sich das nicht entgehen lassen. Auf Mallorca gibt es kein nennenswertes "Großwild", aber Drosseln, Wachteln und Kaninchen bekommt der Jäger allemal vor die Flinte und so findet man im Herbst auf den Speisekarten u. a. oftmals leckere Kaninchengerichte wie "Conejo en salmorejo" (Gebeiztes Kaninchen) oder Conejo con cebolla (Kaninchen mit Zwiebeln). Übrigens gibt es im grünen bewaldeten West- und Nordteil der Insel im Herbst auch jede Menge Pilze. Inseltipps Die besten Apfelsinen und Zitronen bekommt man in und um Sollér
im Nordwesten der Insel. Hier in den Tramuntana - Bergen kann man nicht
nur wunderbar wandern, hier weiden auch die Lämmer, deren Fleisch
sehr schmackhaft ist. Hat man das Tramuntana hinter sich gelassen, wird es merklich wärmer und man befindet sich im flachen und fruchtbarsten Teil der Insel im Es Pla. Hier werden für den Bedarf der Inselbewohner und ihrer Gäste Mais, Kartoffeln, Reis, verschiedenen Gemüsesorten u.s.w. angebaut. Große Mandelbaumplantagen ziehen im zeitigen Frühjahr viele Touristen an. Im Pla sind bis zu vier Ernten im Jahr möglich. Im Nordosten befinden sich lange Sandstrände. Auch wenn man weiter
an der Ostküste entlang gen Süden fährt, findet man immer
wieder schöne breite Strände, allerdings wesentliche kleinere.
Hier ist die Küste zerklüftet und es gibt zahllose kleine, malerische
Buchten. Mallorca ist eine Insel mit vielfältigen Landschaften und einer ausgezeichneten Küche mit stets frischen Zutaten von hoher Qualität wie man es sonst nicht mehr oft findet. Mallorca
- Eine Insel mit vielen Gesichtern...
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Nordrhein-Westfalen: Küche
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