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Island - kulinarisch experimentierfreudig zwischen Feuer und Eis
Die Küche Islands ist traditionell bäuerlich einfach und ab und an auch nicht jedermanns Sache wenn man z. B. an den fermentierten, stark nach Ammoniak riechenden Grönlandhai / hákarl denkt oder an gekochte Hammelköpfe / svið - beides wohl nur mit nur mit einem starken Schnaps wirklich zu genießen. Nach und nach aber entdeckten junge, experimentierfreudige Köche
die Möglichkeiten der Moderne und kombinierten die einheimischen
landestypischen Zutaten mit den importierten exotischen Früchten,
Gewürzen und Kräutern. Das Ergebnis ist eine nordische Fusion
auf hohem Niveau. Die isländische Küche ist dadurch vielfältiger
geworden, hat aber nichts von ihrer Ursprünglichkeit verloren. Die
Einheimischen und Gäste lieben weiterhin den an der Seeluft getrockneten
Fisch, Walfleisch und Schalentiere, Rentier, Lamm und die üppig gedeihenden
Pilze und Beeren. Zum Kaffee darf das typische isländische Schmalzgebäck kleinur' ebenso nicht fehlen wie üppige Sahnetorten. In Island findet man alles an Restaurants: vom Wikingerlokal über Fast Food, Nobelrestaurants, gemütlichen Cafés bis hin zum Asiaten. Es werden aber zumeist frische, heimische Produkte verarbeitet und daraus köstliche Gerichte gezaubert. In Reykjavík gibt es im Restaurant "Perlan" eine
sehr gute Küche und einen überwältigenden Blick über
die Stadt gibt es dort gratis dazu.
Um den Süden der Insel zu erkunden, ist Selfoss ein günstiger
Ausgangspunkt. Nur ca. 60 km in nordöstlicher Richtung befindet sich
das Thermalgebiet mit dem Geysir Strokkur, dessen Fontäne
bis zu 20 Meter hoch sprudelt. Die wohl schönsten schwarzen Strände befinden sich in der Nähe des Ortes Vik. Das empfehlenswerte Café "Halldórskaffi" befindet sich im Haus der Touristeninformation. Faszinierendes Hochland Vom Süden in den Norden geht es über das Hochland - menschenleer,
lavagrau, beeindruckend. Ein Eldorado für waghalsige Geländewagenfahrer,
für trainierte Mountainbiker und ausdauernde Wanderer. Verpflegung sollte man sich auf Wanderungen in dieser einsamen aber wunderschönen Landschaft mitnehmen. Es gibt mehrer gute Zeltplätze und Hütten, aber Restaurants findet man eher nicht. Polarkreis und Götterfall Grímsey - die Insel auf dem Polarkreis ist der der nördlichste Punkt Islands und heutzutage bequem mit dem Flugzeug zu erreichen, Das Eiland wird von vielen Seevögeln verschiedenster Art bevölkert. Das Zentrum des isländischen Nordens aber ist die Universitätsstadt
Akureyri. Interessant sind die zahlreichen alten Häuser und der ca.
100 Jahre alte Botanische Garten.
Bevor man Island mit seinen Gletschern, Fjorden, Quellen, Trollen, Riesen
und Elfen verlässt, muss man unbedingt noch eine besondere Spezialität
in einem der kleinen Restaurants mit einheimischer Küche genießen
- hreindýr / Rentier.
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Nordrhein-Westfalen: Küche
der Toskana - Die
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